Kurzbeschreibung
Infos
Die Skalierung der Hobby Lobby zeigt, wie geplantes Wachstum mit Qualitätssicherung vereinbar ist.

Im Zentrum des Wirkmodells steht die Stärkung sozialer Kompetenzen, die Entwicklung von Führungskompetenzen, psychosoziale Unterstützung sowie der Aufbau eines unterstützenden Netzwerks für die Teilnehmenden. Die Hobby Lobby schafft damit sichere Räume, in denen Jugendliche ihr Potenzial entfalten können – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Status.


Gestartet wurde die erste Hobby Lobby im Oktober 2018 in Wien, mit dem Ziel, Jugendlichen aus armutsgefährdeten Lebenslagen ein alternatives Freizeitangebot zu bieten. Bereits im März 2019 lief die erste Pilotphase, an der rund 100 Kinder teilnahmen. Zwei Jahre später, im Juni 2020, wurde das Projekt als eigenes Bildungsunternehmen institutionalisiert. Was als kleine Initiative begann, wuchs zügig: 2021 erfolgte die erste Expansion innerhalb Wiens, 2022 wurde auf Bundesländer ausgeweitet, und 2023 zählte das Netzwerk bereits zehn österreichische Standorte.
Heute ist die Hobby Lobby an 14 Standorten vertreten – darunter fünfmal in Wien sowie in Salzburg, Mödling, Wiener Neustadt, Innsbruck, Linz, und sogar international in Rostock (Deutschland) und und 2 Standorte in Timișoara (Rumänien).
Die Organisation nutzt sowohl ein Branching- als auch ein Social-Franchise-Modell, um systemisch zu wirken und gleichzeitig an bestehende regionale Strukturen anzudocken. Dabei arbeitet sie sowohl mit neu gegründeten lokalen Zweigvereinen als auch mit Kooperationspartner:innen wie der LebensGroß GmbH. Bereits zwei Jahre nach der Pilotphase wurde das Konzept erstmals erfolgreich evaluiert und repliziert – seither wird es laufend weiterentwickelt. Seit 2024 expandiert die Hobby Lobby auch nach Deutschland und Oberösterreich.
Fotos: Hobby Lobby