Mehrere Frauen vor Computern.

STORY:

KompetenzNetzwerk „Frauenzukunft-Digitalisierung-New Work“

Kurzbeschreibung

Der Aufbau des regionalen Kompetenznetzwerks erfolgt mittels Einbeziehung betroffener Frauen, strategischer Partnerschaften und regionaler/lokaler Initiativen. Dies ermöglicht neue Prozesse, indem die Bedürfnisse und Herausforderungen von Frauen in Bezug auf Karriereentwicklung und Einkommen berücksichtigt werden.

Infos

Ort: Region Steyr-Kirchdorf, Oberösterreich, Österreich
Projektstatus: Laufend
Aktions- und Wirkungsradius: regional
Themen: Arbeitsmarktintegration, Armutsbekämpfung, Bildung, Inklusion & Teilhabe
Umsetzer:in: Frauenstiftung Steyr
Finanzierung: Das Projekt wird finanziert von der Europäischen Union (ESF+) und dem Land OÖ
Zielgruppe: Frauen und Unternehmen, Organisationen und Initiativen als indirekte Zielgruppe.

"Das Interesse der Frauen nach einem Netzwerk zur Schaffung von Synergien, gemeinsamen Nutzung von Ressourcen und Initiierung neuer Dienstleistungen sowie zur gegenseitigen Unterstützung ist sehr hoch. Das Netzwerk wird auch eigeninitiativ von den Frauen vorangetrieben."

Klaudia Burtscher, Geschäftsführung Frauenstifung Steyr

HERAUSFORDERUNGEN

In der Region Steyr-Kirchdorf bestehen die größten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede in Oberösterreich – Frauen verdienen jährlich rund 14.000 Euro weniger als Männer. Gleichzeitig kämpfen ländliche Regionen mit Abwanderung und Fachkräftemangel. Initiativen wie der worklifehub Kirchdorf, die Zukunftsregion Steyr oder die FrauenBerufsZentren fördern gezielt Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung. Digitalisierung und New Work bieten Chancen für regionale Entwicklung und Gleichstellung, werden aber bislang ungleich genutzt: Männer und urbane Räume profitieren stärker. Um das Potenzial neuer Arbeitsformen zu erschließen, braucht es dezentrale, digitale Qualifizierungen, inklusive Angebote zu Führung, Zeitmanagement und hybridem Arbeiten sowie Netzwerke zur Stärkung weiblicher Karrieren im ländlichen Raum. Das ESF-Projekt „KompetenzNetzwerk“ bündelt regionale Akteur:innen, um diese Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

HERAUSFORDER-
UNGEN

In der Region Steyr-Kirchdorf bestehen die größten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede in Oberösterreich – Frauen verdienen jährlich rund 14.000 Euro weniger als Männer. Gleichzeitig kämpfen ländliche Regionen mit Abwanderung und Fachkräftemangel. Initiativen wie der worklifehub Kirchdorf, die Zukunftsregion Steyr oder die FrauenBerufsZentren fördern gezielt Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung. Digitalisierung und New Work bieten Chancen für regionale Entwicklung und Gleichstellung, werden aber bislang ungleich genutzt: Männer und urbane Räume profitieren stärker. Um das Potenzial neuer Arbeitsformen zu erschließen, braucht es dezentrale, digitale Qualifizierungen, inklusive Angebote zu Führung, Zeitmanagement und hybridem Arbeiten sowie Netzwerke zur Stärkung weiblicher Karrieren im ländlichen Raum. Das ESF-Projekt „KompetenzNetzwerk“ bündelt regionale Akteur:innen, um diese Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Luftaufnahme einer Gemeinde
Linie rot dekoration kurz
Zoom in ein Lehrbuch

Lösungsansatz

Das Kompetenznetzwerk „Frauenzukunft – Digitalisierung – New Work“ verfolgt gemeinsam mit strategischen Partnern das Ziel, Frauen umfassend, vielseitig und bedarfsorientiert zu stärken, um ihre Einkommenssituation nachhaltig zu verbessern. Der partizipative Ansatz ermöglicht Frauen von Beginn an Mitsprache und Mitgestaltung. In bedarfsorientierten Kursen und Coaching, die mobil direkt in den (ländlichen) Gemeinden umgesetzt werden, erwerben sie digitale Kompetenzen und Know-how zu modernen Arbeitsformen. Ziel ist es, horizontale Segregation zu verringern, indem Frauen neue Berufswege – etwa im IT-Bereich – eröffnet werden. Gleichzeitig wird vertikale Segregation abgebaut, indem Frauen bei der Übernahme von Führungsaufgaben, besser bezahlten Positionen und Einkommenssteigerungen unterstützt werden. Das Projekt verbessert den Zugang zu Digitalisierung und New Work, besonders für Frauen im ländlichen Raum, und stärkt so auch die IT-Region Steyr-Kirchdorf. Durch Austauschplattformen und Kooperationen wird die Selbstermächtigung der Teilnehmerinnen zusätzlich gefördert.

Wirkung

Das übergeordnete Ziel besteht darin, geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede abzubauen. Gleichzeitig zielt das Projekt darauf ab, eine geschlechtergerechte regionale Entwicklung zu erreichen, indem neue Lern- und Arbeitsorte geschaffen und Synergien aus Zusammenarbeit, Vernetzung und Austausch genutzt werden.

Im Besonderen fokussiert das Projekt die Förderung der:

  • Potentiale, Kompetenzen und Lösungsstrategien von Frauen
  • Erhöhung des Frauenanteils in IT-Berufen und Stärkung der IT-Branche in der Region
  • Work-Family-Balance, Chancengleichheit und Karrieremöglichkeiten im ländlichen Raum
  • Kooperation und Vernetzung zur Schaffung von Synergien sowie neuer Lern- und Arbeitsorte
bunte dominosteine