
Kurzbeschreibung
Infos
„Die magische Zutat unseres Projekts ist für mich, dass die Frage ‚Wie will ich leben, arbeiten und lieben?' von Anfang an im Zentrum stand. So entstand ein ganzheitlicher Ansatz, der den Raum für Orientierungsfragen rund um Identität, vielfältige Lebens- und Beziehungsformen sowie Körperbilder öffnet, also Themen, die in Sozialprojekten oft als privat gelten, aber maßgeblich beeinflussen, wie gut wir arbeiten und uns entwickeln können."
AC Wittmann, Projektmitarbeiter*in/Kooperationspartner*in HOSI Salzburg
Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren in prekären Lebenslagen fallen häufig aus jugendbezogenen Hilfen heraus, ohne bereits über stabile Ressourcen des Erwachsenenalters zu verfügen. Bestehende Angebote fokussieren meist isoliert auf reine Arbeitsmarktintegration oder punktuelle Krisenintervention, wodurch komplexe Wechselwirkungen im Alltag übersehen werden.
Dass diese Belastungen selten isoliert auftreten, bestätigte eine breite, kollaborative Bedarfserhebung. Gemeinsam mit SI plus, Fachexpert:innen, Community-Organisationen sowie der Zielgruppe selbst wurden die tatsächlichen Leerstellen systematisch identifiziert.
Dabei wurde deutlich: Psychische Sorgen, soziale Isolation, Diskriminierung (insbesondere bei LGBTIQA*-Personen), prekäre Wohnverhältnisse, finanzielle Nöte sowie hohe Care-Belastungen greifen eng ineinander. Herkömmlichen Regelsystemen fehlt es an niederschwelligen, druckfreien Räumen, um diesen verschränkten Problemlagen ganzheitlich zu begegnen.
Junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren in prekären Lebenslagen fallen häufig aus jugendbezogenen Hilfen heraus, ohne bereits über stabile Ressourcen des Erwachsenenalters zu verfügen. Bestehende Angebote fokussieren meist isoliert auf reine Arbeitsmarktintegration oder punktuelle Krisenintervention, wodurch komplexe Wechselwirkungen im Alltag übersehen werden.
Dass diese Belastungen selten isoliert auftreten, bestätigte eine breite, kollaborative Bedarfserhebung. Gemeinsam mit SI plus, Fachexpert:innen, Community-Organisationen sowie der Zielgruppe selbst wurden die tatsächlichen Leerstellen systematisch identifiziert.
Dabei wurde deutlich: Psychische Sorgen, soziale Isolation, Diskriminierung (insbesondere bei LGBTIQA*-Personen), prekäre Wohnverhältnisse, finanzielle Nöte sowie hohe Care-Belastungen greifen eng ineinander. Herkömmlichen Regelsystemen fehlt es an niederschwelligen, druckfreien Räumen, um diesen verschränkten Problemlagen ganzheitlich zu begegnen.


zeit*raum*schaffen schließt diese Systemlücke durch ein flexibles Dreigespann aus Raum, Beziehungsarbeit und echter Mitgestaltung:
Das Zusammenwirken von Mitgestaltung, sozialer Zugehörigkeit und professioneller Begleitung entfaltet Wirkung auf mehreren Ebenen:
Durch die Schaffung echter Chancengleichheit in einer inklusiven Community werden die Teilnehmer:innen in ihrer Selbstermächtigung gestärkt und entwickeln sich im eigenen Tempo weiter. Sie lernen, Alltagshürden und Ausgrenzungserfahrungen resilient zu bewältigen. Dies schafft das nötige Fundament, um nachhaltige persönliche wie berufliche Zukunftsperspektiven aufzubauen, Beziehungs- und Entscheidungsfähigkeiten zu festigen und der Ausgrenzungs- sowie Abhängigkeitsdynamik langfristig zu entkommen.

„Das Einbeziehen der Zielgruppe(n) bereits in der Konzeptionsphase kann als großer Erfolg verbucht werden. Damit war von Beginn an eine gute Vertrauensbasis da und die Teilnehmer*innen konnten Selbstwirksamkeit und Empowerment erleben. Das Projekt wurde so sehr früh zu ‚ihrem‘.“ Astrid Stockinger, Projektleitung