Methodentoolkit
Der Soziale Innovationsprozess
Der Soziale Innovations-
prozess
Überblick
Angelehnt an das Design-Thinking, gibt das Methodentoolkit einen Überblick zu dem Sozialen Innovationsprozess. Fünf idealtypische Phasen bieten einen strukturierten Rahmen, um gesellschaftliche Herausforderungen systematisch zu verstehen und wirksame Lösungen zu entwickeln.
Phase 1:
Beobachten & Entdecken
Ausgangspunkt des Design-Thinking-Prozesses ist ein generelles Problemverständnis, das zunächst genau analysiert und beobachtet wird. Ziel ist es, ein möglichst vollständiges Bild eines Problems zu erlangen und zu verstehen, wer in welcher Form davon betroffen ist, was die Auswirkungen und Ursachen sind und welche Ansätze zu dessen Lösung beitragen könnten.
Phase 2:
Erkennen & Definieren
Nach der breiten Sammlung von Informationen geht es darum, zu verdichten und Schlüsse zu ziehen. Welche Muster lassen sich erkennen? Was ist die eigentliche Herausforderung und wie kann unser Problemverständnis neu definiert werden?
Phase 3:
Suchen & Entwickeln
Mit einer konkreten Problemdefinition und einem umfassenden Verständnis über Thema, Einflussfaktoren und wirkende Akteur*innen, kann nach Lösungsansätzen gesucht werden. Jede noch so verrückt scheinende Idee soll auf Papier gebracht und getestet werden.
Phase 4:
Testen & Umsetzen
Große Ideen können im Kleinen ausprobiert werden. Systematisch wird erkannt, welche Lösungsansätze Wirkung zeigen und wie eine Skalierung für das gute Funktionieren auf größerer Ebene gestaltet werden sollte. Ein lernendes Mindset sollte während allen Umsetzungsschritten beibehalten werden.
Phase 5:
Ausweiten & Skalieren
Ist eine wirksame Lösung für eine soziale Herausforderung im Kleinen erprobt, kann sie ausgeweitet und größer gedacht werden. Wie können mehr Menschen durch die Innovation erreicht und die Wirkung erhöht werden? Kann die Innovation auf andere Orte oder Kontexte übertragen werden?
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